Call for Abstracts der Arbeitskreise “Demografische Methoden“ und “Demografische und Gesellschaftliche Entwicklungen” der Deutschen Gesellschaft für Demographie auf der Statistischen Woche 2026
Die Regionaldemografie steht vor tiefgreifenden methodischen und konzeptionellen Herausforderungen. Kleinräumige Bevölkerungsanalysen gewinnen angesichts von Urbanisierung, demografischer Alterung, Binnen- und Außenmigration, sowie Transformationsprozessen ländlicher Räume zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Datenqualität, Modellierung, Prognosefähigkeit und interdisziplinäre Anschlussfähigkeit.
Neue Datenquellen (z. B. Registerdaten, Big Data, Mobilfunkdaten), innovative Schätz- und Prognoseverfahren sowie kleinräumige Simulationsmodelle eröffnen neue Perspektiven – werfen jedoch zugleich Fragen zum Datenschutz, der Repräsentativität, methodischer Robustheit und dem Einbezug statistischer Unsicherheit in regionaldemografischen Analysen auf.
In diesem Kontext rufen die DGD-Arbeitskreise Demografische Methoden und Demografische und gesellschaftliche Entwicklungen zu Einreichungen in ihrer gemeinsamen Sitzung zum Thema „Methodische Herausforderungen, Lösungsansätze und aktuelle Entwicklungen in der Regionaldemografie“ im Rahmen der Statistischen Woche 2026 auf, die 08.-11.09. an der Uni-
versität Duisburg-Essen stattfinden wird.
nähere Informationen: Call_DGD_StatistischeWoche_2026
Abstracts dürfen einen Umfang von maximal 300 Wörtern nicht überschreiten.
Einreichungen sind bis zum 01.05.2026 möglich unter https://www.conftool.org/statistische-woche-2026. Inhaltliche Rückfragen können jederzeit an die unten genannten Ansprechpartner gerichtet werden.
Wir freuen uns auf interessante Beiträge und spannende Diskussionen.
Arbeitskreis „Demografische Methoden“:
Dr. Patrizio Vanella (patrizio.vanella@aqua-institut.de)
Prof. Dr. Gabriele Doblhammer (gabriele.doblhammer@uni-rostock.de)
Arbeitskreis „Demografische und gesellschaftliche Entwicklungen“
Dr. Philipp Deschermeier (deschermeier@iwkoeln.de)
Prof. Dr. Christina Wilke (christina.wilke@fom.de)